Begleiteter Umgang

Begleiteter Umgang ist..

  • Kontakthilfe
  • Unterstützung
  • Begleitung
  • Kontrolle

Begleiteter Umgang hat die Ziele

  • Ängste abzubauen
  • Rollen zu finden
  • Sicherheit für das Kind zu gewährleisten
  • Mittel, Methoden und Möglichkeiten anzubieten, zu üben
  • Spaß miteinander zu haben
  • Perspektiven zu entwickeln
  • Vertrauen aufzubauen
  • Begleitung entbehrlich zu machen

Ausgangslage und rechtliche Grundlagen

Der Kinder- & Jugendhilfeträger „Orientierung“ bietet den begleiteten Umgang im Rahmen der Hilfen zur Erziehung nach § 27 i.V. mit § 33 SGB VIII (Vollzeitpflege), als auch gem. § 18 Abs.3 SGB VIII zur Unterstützung von Kindern beim Aufbau bzw. Erhalt des Eltern-Kind-Kontakts bei Trennung und Scheidung der Eltern, sowie der Trennung der Kinder von ihren Eltern/ einzelnen Elternteilen oder anderen wichtigen Bezugspersonen.

Jedes Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil. Jeder Elternteil hat die Pflicht und das Recht zum Umgang mit dem Kind, dabei sind eheliche und nichteheliche Kinder gleichgestellt (§ 1684 Abs.1 BGB).

Großeltern, Geschwister, ehemalige Stiefeltern und andere nahestehende Dritte haben ebenfalls ein Recht auf Umgang mit dem Kind unter den im Gesetz genannten Voraussetzungen (§ 1685 Abs. 1 und 2 BGB).

Das Familiengericht kann über den Umgang entscheiden und ihn näher regeln (§1684 Abs. 3 und 4 BGB). Dabei können die Umgangsberechtigten Beratung und Unterstützung bei dem Umgang mit dem Kind durch geeignete dritte Personen erhalten. Dritter kann neben dem Träger der Jugendhilfe auch ein Verein sein (§ 1684 Abs. 4 Satz 3 BGB).

Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts. Sie sollen darin unterstützt werden von diesem Recht zu ihrem Wohl Gebrauch zu machen (§ 18 Abs. 3 SGB VIII).